Gedanken haben Gewissen

 

Als auf einmal nichts mehr war

Als auf einmal nichts mehr war

 

 

Völlig verloren und einsam stand alles da

Kein Leben, kein Ton, keine Reaktion

Atemzüge, wie gewohnt inhaliert

Keine Ahnung, ob es die Letzten blockiert

Versunken die Hoffnung dem Horizont serviert

Nebel verhüllt aller Erde Reichtum die Sicht

Der Blick trübt, nur wenige Meter Licht

Ein ganzes Leben nie die Wirklichkeit bewohnt

Geblendet von Sonne, belichtet vom Mond

Auf schlechtes Wetter geschoben, sich selbst belogen

Gewichte drücken Schwere aus, ganz schlicht

Was sagt das Spiegelbild

Kein Nebel, keine Wand die versperrt die Sicht

Wahrnehmung gewillt, schafft das eigene Bild

Hinter dem Nebel das Leben erscheint

Hell, lebendig, unberührt, vereint

Wäre doch schön, wenn es sich bewährt

Doch was ist denn hier verkehrt

 

 

Leben, Ton und Reaktion

Es ist die Erde die so schön wir vorgefunden

Wenn die Blicke der Augen ihr entgegen treten

Sie duldet uns, auf ihr sich zu bewegen

Wenn alles so bleibt wie es ist verbunden

Seit willkommen die Option

Doch wenn das Verhalten nicht so ist

Dann versteht, werde ich sehr gespalten

Denkt nicht ich habe mich damit abgefunden

Nein, ich trete in Aktion

Und verteidige meine Position

Zuerst erwärme ich mich und stoße Lava aus

Danach bringe ich die Eisberge aus sich heraus

Und Meeresspiegel werden steigen

Verbrenne Wälder und Felder

Ob das fruchtet wird sich zeigen

Das alles solltet ihr verstehen

Es soll mir wieder besser gehen

So wird es bleiben mit dem Leiden

Bis eure Einsicht es wird zeigen

Denn ich gebe euch ganz kostenlos

Mein Leben in die Hand

Und ihr benutzt mich bloß

Ganz ohne Sinn und ohne Verstand

Ihr macht euch eure eigene Welt

Erfindet Regeln, Macht und Geld

Damit nicht alle sind gleich gestellt

So war das nicht gedacht

Das was ihr aus mir habt gemacht

Ich gebe euch einen guten Rat

Lebt zusammen und zufrieden jeden Tag

Keine Kriege, keine Gräben, keine Spaltung

Es ist nicht ratsam eure Haltung

Geboren um zu leben alle gleich

Keiner braucht dazu einen Scheich

Nicht das die Einen den Anderen sagen

Was diese zu machen haben

So geht das nicht mit dem Leben

Das geht wie ihr seht, ganz gewaltig daneben

 

An dem Tag als auf einmal nichts mehr war

Völlig verloren und einsam stand alles da