Gedanken haben Gewissen
Als auf einmal nichts mehr war
Als auf einmal nichts mehr war
Völlig verloren und einsam stand alles da
Kein Leben, kein Ton, keine Reaktion
Atemzüge, wie gewohnt inhaliert
Keine Ahnung, ob es die Letzten blockiert
Versunken die Hoffnung dem Horizont serviert
Nebel verhüllt aller Erde Reichtum die Sicht
Der Blick trübt, nur wenige Meter Licht
Ein ganzes Leben nie die Wirklichkeit bewohnt
Geblendet von Sonne, belichtet vom Mond
Auf schlechtes Wetter geschoben, sich selbst belogen
Gewichte drücken Schwere aus, ganz schlicht
Was sagt das Spiegelbild
Kein Nebel, keine Wand die versperrt die Sicht
Wahrnehmung gewillt, schafft das eigene Bild
Hinter dem Nebel das Leben erscheint
Hell, lebendig, unberührt, vereint
Wäre doch schön, wenn es sich bewährt
Doch was ist denn hier verkehrt
…
Leben, Ton und Reaktion
Es ist die Erde die so schön wir vorgefunden
Wenn die Blicke der Augen ihr entgegen treten
Sie duldet uns, auf ihr sich zu bewegen
Wenn alles so bleibt wie es ist verbunden
Seit willkommen die Option
Doch wenn das Verhalten nicht so ist
Dann versteht, werde ich sehr gespalten
Denkt nicht ich habe mich damit abgefunden
Nein, ich trete in Aktion
Und verteidige meine Position
Zuerst erwärme ich mich und stoße Lava aus
Danach bringe ich die Eisberge aus sich heraus
Und Meeresspiegel werden steigen
Verbrenne Wälder und Felder
Ob das fruchtet wird sich zeigen
…
Das alles solltet ihr verstehen
Es soll mir wieder besser gehen
So wird es bleiben mit dem Leiden
Bis eure Einsicht es wird zeigen
Denn ich gebe euch ganz kostenlos
Mein Leben in die Hand
Und ihr benutzt mich bloß
Ganz ohne Sinn und ohne Verstand
Ihr macht euch eure eigene Welt
Erfindet Regeln, Macht und Geld
Damit nicht alle sind gleich gestellt
So war das nicht gedacht
Das was ihr aus mir habt gemacht
…
Ich gebe euch einen guten Rat
Lebt zusammen und zufrieden jeden Tag
Keine Kriege, keine Gräben, keine Spaltung
Es ist nicht ratsam eure Haltung
Geboren um zu leben alle gleich
Keiner braucht dazu einen Scheich
Nicht das die Einen den Anderen sagen
Was diese zu machen haben
So geht das nicht mit dem Leben
Das geht wie ihr seht, ganz gewaltig daneben
…
An dem Tag als auf einmal nichts mehr war
Völlig verloren und einsam stand alles da